keine Weihnachtsgeschenke
[inspic=12,left,fullscreen,thumb]Wie nicht anders zu erwarten: OpenSource-Software hat mit Geschenken relativ wenig zu tun. Alles, was ich bisher über die Theorie des Geschenks wußte, kam zur Sprache und wurde dafür ins Feld geführt, dass es sich hier im Falle von OpenSource-Software vordergründig nicht um eine ‘gift-society’ handeln kann: Es kommt zu keinem Austausch von ‘commodities’ – von Dingen letztlich – keine Reziprozität ist der freien Distribution inherent. Die Vorschläge von Petersen gingen eher in Richtung einer ‘demand<->sharing’ Gemeinschaft, in der das soziale Geflecht, in dem sich der Software-Entwickler befindet und befinden will, eine größere Rolle spielt, als der Aspekt des ‘kostenlosen Weggebens’. Die Gemeinschaft wird durch den ‘flow’ des Codes aufrechterhalten und diesem anzugehören bedarf es einer gewissen Einspeisung in das System (damit hätte man auch eigentlich die Bug-reporter, beta-tester und Kommentierer mit ins FOSS-Boot geholt!). Anleihen für das System ließen sich wohl auch in der akademischen Wissensgesellschaft finden, die sich – nach Aussagen von Gregers Petersen – aber in jener Hinsicht auf dem absteigenden Ast befindet!
Inspirierend auch weil ich mich in der Sprache irgendwie heimisch fühle…