Does Money belong in Music?
[inspic=22,left,fullscreen,thumb]Tag 2. Diesmal ohne Frühstück und ohne das erste Vortragspanel. Könnte man doch Schlaf komprimieren!Da vergeht einem tatsächlich der Humor. Die traurige Verwertungskette, in der der Künstler das letzte Glied darstellt hat noch keine wirkliche Alternative hervorgebracht. Man laviert um die alten Systeme herum, schaut, wie sie ihr Geld verdienen und sucht nach einem Weg in irgendeiner Art Mimikrinatur ebenfalls Geld zum Überleben zu sichern. Eigentlich müste ma n genau dieses System hacken mit p2p -Music-payment. Aber wie überzeugt man dann möglichst viele Leute davon, dass meine Musik sich lohnt zu hören. Podcasts und MySpace erreicht doch nicht jeden – und die Leute, die morges ihr Radio im Auto anschalten (was man auch immer von diesen Leuten halten mag) schon gar nicht. Mein stärkster Punkt ist aber eigentlich Micropayment. Ohne dass das Geld-loswerden – vor allem die überschaubaren Summen – vereinfacht wird, so einfach wird wie einen Schein aus dem Portemonnaie zu ziehen, sieht es für p2p (Artist<->Listener) doch eher düster aus. DyingGiraffe ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg und mit einem Promoter wie Christian Tan kann man auch sicherlich einen guten Start machen und für eine gute Sace werben. Dass alternative Musikdistribution letztlich wahrscheinlich immer ein “Problem” einer Elite bleiben wird, hätte ich eigentlich gerne noch angesprochen.