doomiger DarkRoom
[inspic=42,left,fullscreen,thumb]Das ist wirklich ein geiles Ding. Der ganze Monitor ist schwarz. Ein Cursor blinkt. Sonst nichts. Stille. Alles schwarz. Hier hat man keine Angst vor einem weißen Blatt Papier. DarkRoom ist ein musisches Stück Software. Nun vielleicht nicht das Progamm an und für sich, aber Schreiben ist plötzlich anders. Fast so wie mit dem Zettel und dem Stift – damals.
Man hat abgesehen vom Text, der sich nach und nach den Bildschirm hinunterschlängelt, einen Pechschwarzen Monitor. Keine ablenkenden Objekte, keine Fenster, keine Bilder, keine Taskleisten, Menüs, PopUps, Emails, Knöpfe, Links – hier ist nichts. Die übersichtlichen Konfigurationseinstellungen passen zum puristischen Ansatz des Programmkonzepts. Farben kann man verändern, AutoSave anstellen und ein paar andere Dinge. Da ist allerdings noch die Option, die Deckkraft des Schwarz zu verringern. Wem die Abgeschiedenheit im DarkRoom zu heftig ist, kann sein virtuelles Zuhause, seinen Desktop, in den Darkroom hineinscheinen lassen.
Technisch fühlt man sich plötzlich in eine Computerurzeit versetzt. Der Schreiber kann damit wieder an seinen Anfang zurückkehren. Da war nichts als einen blinkender Cursor. Sie nennen das den ‘least-distraction-Modus’ – welch schöner Name.