Archiv der Kategorie 'web2.0'

Feingetuntes Rauschen

Donnerstag, den 22. Februar 2007
finetune

Den Machern von Napster ist wohl nach den vielen Gerichtsterminen und Verhandlungen mit Plattenbossen etwas langweilig geworden. So kommen sie nun mit einer Web2.0-Musik-Community allerdings mit einem noch recht dünnen Musikangebot. Von Last.Fm verwöhnt hab ich mich auf den Weg gemacht und ein Profil, Playliste usw. zusammengeklickt. Da ich einen absolut außergewöhnlichen Musikgeschmack zu besitzen scheine, war die Suche nach Interpreten die erste und auch die schwierigste Hürde. Der anglo-amerikanische Musikmarkt mit all seinen illustren Spezies war durchaus vertreten, selbst ein paar deutsche Weltbands wie Kraftwerk sind zu finden. Alles im allem ist die Verwaltung, sprich sowas wie das erstellen der Playlisten, der Lieblingsbands und so recht gelungen. Die Sound Qualität des Webplayers ist allerdings miserabel. Auch muss Erwähnung finden, dass einem der Player nur 5 Songs pro Stunde wegzappen läßt. Falls einem danach der Musikgenuss vergeht, muss wohl oder übel die Playliste gewechselt werden.

Mein Fazit: als Erweiterung eines MySpace Accounts kann man es vielleicht gebrauchen. Auch die Idee mit den Playlisten ist gelungen. Nur wessen Musikgeschmack sich nicht ganz im Mainstream verortet, den verläßt das Portal, oder anders herum. Sollte Finetune Musikhörer binden wollen, werden sie es sich allerdings nicht leisten können, mit einer derart mießen Sound-Qualität über den virtuellen Äther zu gehen.

Chat für alle

Dienstag, den 20. Februar 2007
meboo

Es wird ja immer davon geredet, das Web2.0 zum einen ein soziales Phänomen ist - also Benutzer mit ihrem perönlichen Profil, mit ihren Aktivitäten in der jeweiligen Community und außerhalb miteinander verknüpft, und zum anderen eine tehnische Entwicklug, die Webapplikationen näher zu desktop-Applikationen rückt. Gestern bin ich dann über meebo gestolpert. Eine ebbasierte Muliprotocoll-Chat-Lösung. Ideal für arme Teufel hinter Firewalls und Proxysurfer. Ein erster Test lief hervorragend und die Anmutung ist wirklich ‘desktoplike’. Wer dahinter steckt kann man nicht so wirklich herausfinden, aber krass ist das allemal.